hannes mindt

Leitfaden für die Trainings­konzeption

Fragen für die Planung von Trainings und Lehrbausteinen

Antworten sind billig geworden. Gute Fragen nicht.

Ein KI-Modell schreibt in Minuten ein beliebiges Trainingskonzept. Ob das Konzept jedoch die richtigen Inhalte berücksichtigt, zu den Teilnehmenden passt und überhaupt funktioniert, hängt von den Fragen ab, die bei der Planung gestellt werden. Lernziele, Inhalte und Methoden in Einklang zu bringen, ist auch mit einem KI-Sparringspartner eine anspruchsvolle Aufgabe.

Daher habe ich mir für meine Trainingskonzeption bewährte Ansätze aus Didaktik und Trainingsdesign angesehen und daraus eigene Prinzipien abgeleitet. Auf ihnen beruhen die Fragen, die in neun Schritten vom Auftrag bis zur Nachbereitung führen. So kann ich mich an einem Leitfaden orientieren, mit dem ich nichts übersehe, und meine Konzepte Schritt für Schritt aufbauen.

Ich lade Sie ein, sich die Fragen anzusehen, um einen ersten Eindruck davon zu gewinnen, wie ich arbeite, oder sie vielleicht für Ihre eigene Trainingskonzeption zu nutzen.

Ein Mann ordnet bunte Haftnotizen an einer Glaswand. KI-generiert

9 Schritte

1. Auftrag und Rahmen klären

Wer will mit dem Training was erreichen, und unter welchen Bedingungen findet es statt?

Wie vorgehen? Wie läuft die eigene Planung ab?
Warum? Warum soll es ein Training geben?
Wozu? Was wollen die Auftraggebenden erreichen?
Was? Welche Inhalte stehen schon fest?
Wie? Welche Methoden sind schon im Gespräch?
Wann? Wie viel Zeit steht zur Verfügung?
Wo? In welchem Format und Rahmen findet es statt?

2. Zielgruppe analysieren

Wer nimmt am Training teil, und was bringen diese Menschen mit?

Wer? Wie unterschiedlich ist die Gruppe?

3. Groblernziele festlegen

Was können die Teilnehmenden nach dem Training, was sie vorher nicht konnten?

Wozu? Was soll am Ende erreicht sein?
Was? Was sollen die Teilnehmenden wissen und können?
Wofür? Wofür sollen sich die Teilnehmenden öffnen und einsetzen?

4. Inhalte sammeln

Welche Inhalte gehören zum Thema des Trainings, und welche davon sind für die Teilnehmenden bedeutsam?

Was? Was gehört alles zum Thema?

5. Feinlernziele formulieren

Woran erkenne ich in jedem Lernmodul, dass die Teilnehmenden das Ziel erreicht haben?

Wozu genau? Woran lässt sich jedes Ziel prüfen?

6. Inhalte reduzieren

Welche Inhalte können wegfallen, ohne dass die Lernziele leiden?

Was nicht? Was kann wegfallen?
Was? Wie wird das Verbleibende verständlich?

7. Methoden und Medien wählen

Wie kommen die Teilnehmenden im Training selbst ins Tun?

Wie? – Auswahl Welche Methoden passen?
Wie? – Einstieg Wie kommen die Teilnehmenden ins Thema?
Wie? – Vermitteln Wie kommt Neues an?
Wie? – Üben Wie wenden die Teilnehmenden das Neue selbst an?
Wie? – Abschluss Wie wird das Gelernte gesichert?
Womit? Welche Medien unterstützen das Lernen?
Mit wem? Wer arbeitet mit wem?

8. Ablauf planen

Wie passen Inhalte und Methoden in die verfügbare Zeit?

Wann? – Abfolge Was kommt wann?
Wann? – Dauer Wie viel Zeit bekommt was?
Wann? – Durchsicht Wo hakt der Ablauf noch?

9. Nachbereitung planen

Was muss nach dem Training passieren, damit die Teilnehmenden das Gelernte anwenden?

Wozu? Warum? Wie wirkt das Training weiter?

Alles zurücksetzen?

Alle Häkchen werden entfernt und ausgeblendete Fragen wieder eingeblendet. Das lässt sich nicht rückgängig machen.

Alle Fragen als Text

Für den privaten Gebrauch frei nutzbar. Bei öffentlicher oder kommerzieller Verwendung freue ich mich über eine Nennung als Autor: Hannes Mindt.

# 1. Auftrag und Rahmen klären

## Wie vorgehen? Wie läuft die eigene Planung ab?
- [ ] Welche Planungsschritte brauche ich für dieses Training?
- [ ] Wie gründlich bearbeite ich jeden Planungsschritt für dieses Training?
- [ ] Wie halte ich die Ergebnisse der einzelnen Planungsschritte fest?

## Warum? Warum soll es ein Training geben?
- [ ] Von wem geht die Initiative für das Training aus?
- [ ] Welcher konkrete Anlass führt zum Wunsch nach einem Training?
- [ ] Welches Problem soll das Training lösen?
- [ ] Was müsste sich außerhalb des Trainings ändern, damit das Problem wirklich gelöst wird?

## Wozu? Was wollen die Auftraggebenden erreichen?
- [ ] Welches Verhalten der Teilnehmenden soll sich im Arbeitsalltag ändern?
- [ ] Was sollen die Teilnehmenden aus Sicht der Auftraggebenden nach dem Training wissen und können?
- [ ] Welches Ergebnis soll das Training über den Lernerfolg der Teilnehmenden hinaus erreichen?
- [ ] Was vereinbare ich mit den Auftraggebenden darüber, wie das Training ausgewertet wird?

## Was? Welche Inhalte stehen schon fest?
- [ ] Welche Inhalte habe ich schon im Kopf, bevor die Ziele feststehen?
- [ ] Welche Inhalte geben die Auftraggebenden oder ein Lehrplan bereits vor?

## Wie? Welche Methoden sind schon im Gespräch?
- [ ] Welche Methoden oder Tools habe ich schon im Kopf, bevor die Ziele feststehen?
- [ ] Welche Methoden oder Tools wünschen sich die Auftraggebenden, bevor die Ziele feststehen?

## Wann? Wie viel Zeit steht zur Verfügung?
- [ ] Wie viel Zeit steht für das Training insgesamt zur Verfügung, und wie verteilt sie sich auf Termine und Tageszeiten?

## Wo? In welchem Format und Rahmen findet es statt?
- [ ] Welches Format hat das Training, rein online, in Präsenz oder gemischt?
- [ ] Mit welcher Plattform und welcher Technik nehmen die Teilnehmenden teil?
- [ ] Welche Vorgaben gelten für das Training, etwa eine Prüfung, ein Zertifikat oder ein Lehrplan?

# 2. Zielgruppe analysieren

## Wer? Wie unterschiedlich ist die Gruppe?
- [ ] Mit wie vielen Teilnehmenden plane ich?
- [ ] Welche typischen Aufgaben erledigen die Teilnehmenden in ihrem Arbeitsalltag?
- [ ] Was wissen und können die Teilnehmenden zum Thema schon?
- [ ] Welche eigenen Erfahrungen zum Thema bringen die Teilnehmenden mit, an die eine Übung anknüpfen kann?
- [ ] Welche falschen Annahmen zum Thema könnten die Teilnehmenden mitbringen?
- [ ] Was wollen die Teilnehmenden über die Erwartungen der Auftraggebenden hinaus wissen und können?
- [ ] Was motiviert die Teilnehmenden, ins Training zu kommen?
- [ ] Was könnte die Teilnehmenden am Lernen hindern, etwa Zeitdruck, Technik oder schlechte Erfahrungen?
- [ ] Was könnte die Anwendung des Gelernten im Arbeitsalltag behindern?
- [ ] Wie viele Personas brauche ich, um die Spannweite der Teilnehmenden abzubilden?
- [ ] Worin unterscheiden sich die Personas in Vorwissen, Motivation und Arbeitsalltag?
- [ ] Welche Angaben in den Personas beruhen nur auf Annahmen?
- [ ] Wie überprüfe ich die Annahmen in den Personas vor dem Training?

# 3. Groblernziele festlegen

## Wozu? Was soll am Ende erreicht sein?
- [ ] Welche Lernergebnisse haben Vorrang, wenn die Zeit nicht für alle reicht?
- [ ] Welche echte Aufgabe aus ihrem Arbeitsalltag sollen die Teilnehmenden nach dem Training lösen können?
- [ ] Woran erkenne ich am Ende des Trainings, dass die Teilnehmenden die Ziele erreicht haben?
- [ ] Wo weicht eine vorgegebene Prüfung von den Zielen des Trainings ab?
- [ ] Welche Ziele des Trainings passen nicht zur Zielgruppe?
- [ ] Welche Ziele des Trainings passen nicht in die verfügbare Zeit?
- [ ] Welche Ziele könnten einzelne Teilnehmende überfordern?
- [ ] Welche Ziele könnten einzelne Teilnehmende unterfordern?
- [ ] Auf welcher Stufe liegt jedes Ziel, Wiedergeben, Anwenden oder Übertragen?
- [ ] Welche Ziele muss ich nach Rücksprache mit den Auftraggebenden nachschärfen?

## Was? Was sollen die Teilnehmenden wissen und können?
- [ ] Welche Begriffe sollen die Teilnehmenden nach dem Training nennen können?
- [ ] Welche Abläufe sollen die Teilnehmenden beschreiben können?
- [ ] Welche Zusammenhänge sollen die Teilnehmenden mit eigenen Worten erklären können?
- [ ] Welche Tätigkeiten sollen die Teilnehmenden in bekannten Situationen selbst durchführen können?
- [ ] Welche Werkzeuge oder Verfahren sollen die Teilnehmenden einsetzen können?
- [ ] Welche Aufgaben sollen die Teilnehmenden nach dem Training selbstständig lösen können?
- [ ] Auf welche neuen Situationen sollen die Teilnehmenden das Gelernte übertragen können?
- [ ] Welche Ergebnisse oder Entscheidungen sollen die Teilnehmenden beurteilen können?
- [ ] Was sollen die Teilnehmenden mit dem Gelernten weiterentwickeln können?

## Wofür? Wofür sollen sich die Teilnehmenden öffnen und einsetzen?
- [ ] Wofür sollen die Teilnehmenden im Training sensibilisiert werden?
- [ ] Was sollen die Teilnehmenden in ihrem Alltag bewusster wahrnehmen?
- [ ] Für welche Fragen zum Thema sollen sich die Teilnehmenden interessieren?
- [ ] An welchen Diskussionen oder Vorhaben sollen sich die Teilnehmenden bereitwillig beteiligen?
- [ ] Was sollen die Teilnehmenden nach dem Training wichtig finden?
- [ ] Wovon sollen die Teilnehmenden überzeugt sein?
- [ ] Wofür sollen die Teilnehmenden bereit sein, mehr Aufwand zu betreiben?

# 4. Inhalte sammeln

## Was? Was gehört alles zum Thema?
- [ ] Welche Inhalte brauchen die Teilnehmenden, um die Groblernziele zu erreichen?
- [ ] Welche Inhalte sind für die Lernziele Muss, welche Soll und welche Kann?
- [ ] Welche zusätzlichen Inhalte bräuchten einzelne Teilnehmende, um die Ziele zu erreichen?
- [ ] Welche gesammelten Inhalte lassen sich zu einem Lernmodul bündeln?

# 5. Feinlernziele formulieren

## Wozu genau? Woran lässt sich jedes Ziel prüfen?
- [ ] Mit welchem beobachtbaren Verb beschreibe ich, was die Teilnehmenden am Ende jedes Lernmoduls können sollen?
- [ ] Wie formuliere ich jedes Feinlernziel so, dass sich am Ende eindeutig prüfen lässt, ob es erreicht ist?
- [ ] Welche Formulierung eines Feinlernziels lässt noch Spielraum für Interpretation?
- [ ] Warum ist jedes Feinlernziel für die Teilnehmenden relevant?
- [ ] Bis zu welchem Zeitpunkt im Training soll jedes Feinlernziel erreicht sein?
- [ ] In welcher Aufgabe zeigen die Teilnehmenden, dass sie ein Feinlernziel erreicht haben?
- [ ] Wie verteilen sich die Feinlernziele auf die Stufen Wiedergeben, Anwenden und Übertragen?
- [ ] Woran erkenne ich, ob sich eine Haltung der Teilnehmenden verändert hat?
- [ ] Welches Ziel verfolgt jedes Lernmodul?
- [ ] Welche erkenntnisleitende Frage steht über jedem Lernmodul?

# 6. Inhalte reduzieren

## Was nicht? Was kann wegfallen?
- [ ] Welche gesammelten Inhalte dienen keinem Lernziel?
- [ ] Wie viele der gesammelten Inhalte passen realistisch in die verfügbare Zeit?
- [ ] Welche Inhalte streiche oder verschiebe ich, weil sie zu umfangreich sind und sich nicht ohne Verlust vereinfachen lassen?
- [ ] Welche Kann-Inhalte biete ich als Zusatzmaterial an, statt sie im Training zu behandeln?
- [ ] Welche Inhalte gewichte ich nach der Reduktion anders als beim Sammeln?
- [ ] Worüber spreche ich noch einmal mit den Auftraggebenden, wenn die Zeit für die Ziele nicht reicht?
- [ ] Welche Inhalte kann ich kürzen, ohne einzelne Teilnehmende abzuhängen?
- [ ] Welche Inhalte muss ich behalten, damit alle Teilnehmenden den Kern des Themas verstehen?
- [ ] Welche Grundlagen bräuchten einzelne Teilnehmende zusätzlich, die andere schon mitbringen?
- [ ] Welche Vertiefung biete ich Teilnehmenden an, die schon mehr wissen?

## Was? Wie wird das Verbleibende verständlich?
- [ ] Wie vereinfache ich schwierige Inhalte für die Teilnehmenden, ohne sie zu verfälschen?
- [ ] Welche Vergleiche oder Metaphern machen einen schwierigen Inhalt verständlich?
- [ ] Welche einfachen Fragen würde jemand stellen, der vom Thema noch nichts weiß?

# 7. Methoden und Medien wählen

## Wie? – Auswahl Welche Methoden passen?
- [ ] Welchem Lernziel dient jede Methode, die ich einplane?
- [ ] Welche bereits erprobten Methoden passen zu Ziel, Gruppe, Zeit und Raum?
- [ ] Welche geplanten Methoden habe ich selbst noch nie ausprobiert?
- [ ] Welche Methoden brauchen für das gewählte Format eine eigene Variante?
- [ ] Welche Methode passt zur Art des Inhalts, etwa zu Begriffen, Abläufen oder Verhalten?
- [ ] Welche der anfangs gewünschten Methoden und Tools dienen tatsächlich einem Lernziel?
- [ ] Wie viel Zeit arbeiten die Teilnehmenden selbst, und wie viel Zeit spreche ich?
- [ ] Womit beginne ich ein Lernmodul, mit dem Inhalt oder mit der Erfahrung?
- [ ] Bei welchen Inhalten brauchen die Teilnehmenden Grundlagen, bevor sie selbst etwas ausprobieren können?
- [ ] Bei welchen Inhalten können die Teilnehmenden ohne Vorwissen direkt etwas ausprobieren?
- [ ] Wie spreche ich mit den Methoden Kopf, Herz und Hand der Teilnehmenden an?

## Wie? – Einstieg Wie kommen die Teilnehmenden ins Thema?
- [ ] Wie mache ich im Einstieg sichtbar, was die Teilnehmenden zum Thema schon wissen?
- [ ] Wie bringen die Teilnehmenden im Einstieg ihre eigenen Ziele für das Training ein?
- [ ] Wie stelle ich falsche Annahmen in Frage, bevor Neues darauf aufbaut?
- [ ] Welches echte Problem oder welcher Praxisfall eignet sich als Einstieg in ein Lernmodul?
- [ ] Womit hole ich die Teilnehmenden zu Beginn eines Lernmoduls ins Thema, etwa mit einer Geschichte, einer Metapher oder einem Zitat?
- [ ] Welche Fragen stelle ich den Teilnehmenden vorab, um das Lernmodul an ihren Lücken auszurichten?

## Wie? – Vermitteln Wie kommt Neues an?
- [ ] Welchen Ablauf führe ich Schritt für Schritt vor, bevor die Teilnehmenden ihn selbst ausprobieren?
- [ ] Welches Verhalten mache ich vor, etwa im Rollenspiel?
- [ ] Wie lenke ich beim Vorführen den Blick auf das, worauf es ankommt?
- [ ] Auf welchem Weg erreicht ein neuer Inhalt die Teilnehmenden, etwa über Vortrag, Text oder Video?
- [ ] Was folgt auf jeden Input, etwa eine Frage, eine Übung oder ein Austausch?

## Wie? – Üben Wie wenden die Teilnehmenden das Neue selbst an?
- [ ] Welche Tätigkeit verlangt das Verb im Lernziel, und was genau tun die Teilnehmenden in der zugehörigen Übung?
- [ ] Welche Übung bereitet die Teilnehmenden auf den Nachweis eines Lernziels vor?
- [ ] Wie probieren die Teilnehmenden einen neuen Inhalt selbst aus?
- [ ] An welchen unterschiedlichen Aufgaben üben die Teilnehmenden dasselbe Lernziel?
- [ ] Woran merken die Teilnehmenden während einer Übung selbst, ob sie gelingt?
- [ ] Wie verteidigen die Teilnehmenden ihr Vorgehen gegen Einwände aus ihrem Arbeitsalltag?
- [ ] Mit welchen Erfahrungen können die Teilnehmenden eine neue Haltung entwickeln?
- [ ] Welche Aufgabenstellung würden einzelne Teilnehmende ohne weitere Erklärung nicht verstehen?
- [ ] Wie passe ich die Übungen an, damit sie niemanden über- oder unterfordern?
- [ ] Bei welcher Übung würden einzelne Teilnehmende nicht erkennen, wofür sie das im Alltag brauchen?

## Wie? – Abschluss Wie wird das Gelernte gesichert?
- [ ] Wie halten die Teilnehmenden nach einer Übung fest, welches allgemeine Wissen sich daraus ergibt?
- [ ] Mit welchen Fragen rege ich die Teilnehmenden nach einer Übung zur Reflexion an?
- [ ] Wie schließe ich ein Lernmodul so ab, dass die Teilnehmenden einen klaren Schlusspunkt erleben?

## Womit? Welche Medien unterstützen das Lernen?
- [ ] Wie mache ich die Inhalte sichtbar, statt sie nur zu erzählen?
- [ ] Welche Beispiele und Gegenbeispiele machen einen neuen Begriff greifbar?
- [ ] Welches Bild oder Diagramm macht einen Prozess auf einen Blick verständlich?
- [ ] Welche visuellen Inhalte erstellen die Teilnehmenden selbst?
- [ ] Welche Teile des Handouts schreiben die Teilnehmenden selbst?
- [ ] Welchem Inhalt dient jedes Medium, das ich einsetze?
- [ ] Womit mache ich im Training sichtbar, ob die Teilnehmenden ein Ziel erreicht haben?
- [ ] Welches fertige Beispiel zeigt den Teilnehmenden zu Beginn, was sie am Ende können sollen?
- [ ] Welche Unterlagen bringen die Teilnehmenden mit, um an einer echten Aufgabe zu arbeiten?
- [ ] Welche Technik und welche Medien könnten alle Teilnehmenden sicher bedienen?

## Mit wem? Wer arbeitet mit wem?
- [ ] Wie wechseln Einzelarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit und Plenum im Lauf des Trainings?
- [ ] Bei welchen Inhalten erklären sich die Teilnehmenden gegenseitig, was sie gelernt haben?
- [ ] Welche Teilnehmenden würden voneinander profitieren, wenn sie zusammenarbeiten?

# 8. Ablauf planen

## Wann? – Abfolge Was kommt wann?
- [ ] An welches Vorwissen der Teilnehmenden knüpft jeder neue Inhalt an?
- [ ] In welcher Reihenfolge führen die Inhalte vom Leichten zum Schweren?
- [ ] Welche Überleitungen verbinden die Inhalte miteinander?
- [ ] In welcher Reihenfolge bauen die Lernmodule aufeinander auf?
- [ ] An welchen Stellen der echten Aufgabe führe ich Grundlagen, Begriffe und Werkzeuge ein?
- [ ] Wie wechseln sich Lernmodule, die mit Inhalt beginnen, und Lernmodule, die mit Erfahrung beginnen, im Lauf des Trainings ab?
- [ ] Wie hole ich die Teilnehmenden im Einstieg aus ihrem Alltag ins Training?
- [ ] Wie überprüfe ich die Annahmen in den Personas zu Trainingsbeginn?
- [ ] Wie führe ich die Teilnehmenden im Ausstieg mit Rückblick, Transfer und Feedback in ihren Alltag zurück?
- [ ] Wo brauche ich Methoden zur Auflockerung zwischen den Lernmodulen?
- [ ] Welche technischen Wechsel muss ich zwischen den Phasen eines Lernmoduls vorbereiten?
- [ ] An welchen Stellen im Ablauf hole ich Rückmeldung der Teilnehmenden ein?
- [ ] Wo plane ich nach Übungen Zeit für die Reflexion ein?
- [ ] Wie nehme ich meine Unterstützung im Lauf der Übungen schrittweise zurück?
- [ ] Wo im Ablauf planen die Teilnehmenden, wie sie das Gelernte im Alltag einsetzen?

## Wann? – Dauer Wie viel Zeit bekommt was?
- [ ] Wie tief und breit behandle ich jedes Lernmodul, und wie viel Zeit braucht es dafür?
- [ ] Wie verteile ich die Lernmodule auf die verfügbare Zeit?
- [ ] Welche Zeit, Methode, Sozialform und welches Medium plane ich für jede Phase eines Lernmoduls?
- [ ] Welche Kann-Inhalte halte ich bereit, falls eine Gruppe schneller vorankommt?
- [ ] In welcher Reihenfolge lasse ich Soll- und Kann-Inhalte weg, wenn die Zeit im Training knapp wird?

## Wann? – Durchsicht Wo hakt der Ablauf noch?
- [ ] Welche Phase fehlt in einem Lernmodul, etwa die Ergebnissicherung oder die Reflexion?
- [ ] An welchen Stellen im Ablauf könnten einzelne Teilnehmende den Anschluss verlieren?
- [ ] An welchen Stellen hören die Teilnehmenden nur zu, wo sie selbst sprechen könnten?
- [ ] An welchen Stellen stehen nur Worte, wo ein Bild den Zusammenhang zeigen könnte?
- [ ] An welchen Stellen lesen die Teilnehmenden nur, wo sie selbst schreiben könnten?
- [ ] An welchen Stellen dauert ein Input zu lange am Stück?
- [ ] An welchen Stellen arbeiten die Teilnehmenden zu lange auf dieselbe Weise?
- [ ] Welche Entscheidung aus einem früheren Schritt passt nicht mehr zum aktuellen Stand meiner Planung?
- [ ] Wann und mit wem kann ich den Ablauf vor dem Training testen?

# 9. Nachbereitung planen

## Wozu? Warum? Wie wirkt das Training weiter?
- [ ] Wo und wie wenden die Teilnehmenden das Gelernte nach dem Training an?
- [ ] Wie erfasse ich die Rückmeldung der Teilnehmenden zum Training?
- [ ] Wann und wie prüfe ich, ob das Training im Arbeitsalltag wirkt?
- [ ] Wann werte ich die Rückmeldungen aus, um den nächsten Durchlauf zu verbessern?
- [ ] Was halte ich nach dem Training zu jeder eingesetzten Methode fest?
- [ ] Wer unterstützt die Teilnehmenden nach dem Training bei der Anwendung?